Die Beats sind laut, hart, fast ein wenig aggressiv. Sie passen zu den schwarzen Gestalten, die am Boden kauern, den Schleier über dem Gesicht, ausdruckslos. Nur die Arme bewegen sich zum Rhythmus, abgehackt, triste. Im Hintergrund kirchlicher Gesang, Glockengeläut – und dann die herrische Stimme, kaum, dass die Beerdigung vorüber ist: Die Trauerzeit von acht Jahren wird angeordnet, 96 Monate, in denen sechs Frauen das Haus in ihrem spanischen Dorf nicht verlassen dürfen. Der Vater ist gestorben und die Tradition will es so.