Philipp Schinkel ist begeistert: „Ich bin total überrascht, was man schon alles sehen kann. Das ist eine sehr interessante Anlage.“ Seit zwei Stunden schreitet der junge Mann nun schon mit einem Apparat, der wie eine große Antenne ausschaut, über einen Acker am Rande von Großwalbur. Die ersten Signale, die das Gradiometer – so heißt der Apparat – aus dem Untergrund empfangen hat, zeigen Gräben, Palisaden, einen Erdhügel und die Umrisse einiger ehemaliger Hütten. Für Philipp Schinkel und die Mitglieder des Archäologischen Arbeitskreises Coburg ist das eine kleine Sensation.