Immer mehr Menschen müssen beatmet werden Coburg mit so vielen Corona-Toten wie noch nie

Das Landratsamt meldet neun Todesopfer innerhalb eines Tages. Allerdings ist unklar, ob darunter auch Nachmeldungen sind.

Coronavirus. Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa/Symbolbild/Uncredited

Coburg - Die Pandemielage in Pflegeheimen und Krankenhäusern im Raum Coburg verschärft sich offenbar weiter. Am Montag meldete das Landratsamt neun weitere Todesfälle seit Sonntag. So viele wie noch nie binnen eines Tages. Im Landkreis verstarben sechs, in der Stadt drei Personen an und mit Covid-19. Gleichzeitig wurden insgesamt 53 neue Fälle registriert. Damit sind im Landkreis aktuell 789 und in der Stadt 478 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

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Corinna Rösler, Pressesprecherin des Landratsamtes, geht davon aus, dass die hohe Anzahl von Todesopfern der dramatischen Situation in Altenheimen und Kliniken geschuldet ist. „Viele Menschen müssen in Krankenhäusern beatmet werden.“ Rösler schränkte allerdings ein, dass es möglicherweise zu zeitlichen Verschiebungen bei der Meldung der Todesfälle gekommen sein könnte. Dies sei auf die Feiertage zurückzuführen.

Bereits am 29. Dezember hatte das Landratsamt einen sprunghaften Anstieg der Toten seit Weihnachten gemeldet. Binnen drei Tagen waren sieben Opfer zu beklagen. Schon da sagte Rösler: „Die allermeisten sind hochbetagt und starben in Pflegeheimen und Krankenhäusern.“ Zu dem Zeitpunkt hatte die Stadt Coburg bundesweit den zweithöchsten Inzidenzwert.