Vom „Reizthema Grundsteuer B“ sprach Pro-Coburg-Fraktionsvorsitzender Jürgen Heeb bereits in der Februarsitzung des Stadtrats, als es um die Mehreinnahmen im städtischen Haushalt 2025 und damit verbundene mögliche Entlastungen für die Bürger ging. Das Gremium hatte im vergangenen Jahr wegen einer neuen Berechnungsgrundlage den bisherigen Hebesatz von 310 bestätigt. Die Kommunen sollen sich – so hatte es aus dem Freistaat Bayern geheißen – nicht an dieser Abgabe der Grundstücks- und Immobilieneigentümer bereichern. Genau das werde der Stadt Coburg aber immer wieder vorgeworfen, wie Heeb im Februar einwarf. Wie es aussieht, hat die neue Formel jetzt tatsächlich mehr Geld ins Stadtsäckel gespült.