Am Anfang der Pandemie haben er und seine Mitarbeiter viele Videos von Häusern und Wohnungen gedreht, doch er sieht diese Filme nur als einen Baustein im Immobiliengeschäft zu Pandemiezeiten. „Niemand kauft eine Immobilie ohne drin gewesen zu sein“, sagt er. Lichtverhältnisse und Gefühle spielen bei Kaufentscheidungen eine große Rolle, weiß der Experte. Etwa 70 bis 80 Prozent der Objekte, die die Bank vermittelt, sind ohnehin unbewohnt. Da gibt es keine großen Probleme bei Besichtigungen. Dennoch versuchen die Makler derzeit, persönliche Treffen möglichst gering zu halten. „Wir sprechen bewusst an, was die Immobilie nicht kann, machen auch Fotos von negativen Dingen und geben jetzt die Adresse vorher heraus, damit sich Interessenten schon mal alleine das Umfeld ansehen können“, so Holder. Denn oftmals komme ein Objekt ohnehin nicht infrage wenn die Interessenten sehen, dass es beispielsweise neben einem Friedhof oder Kindergarten liegt.