In Stadt und Landkreis Coburg: Suche nach neuen Proberäumen

Freie Künstlerinnen und Künstler nutzen Gebäude am ehemaligen BGS-Gelände in Coburg. In absehbarer Zeit müssen sie ausziehen, weil dort das neue Klinikum gebaut wird. Stadt und Landkreis suchen gemeinsam nach einer Alternative für Bands, Sambagruppen und Tonstudios. Foto: Archiv Neue Presse

In Coburg gibt es ein einmaliges Projekt zur Förderung der freien Kulturszene. Das ist gefährdet. Stadt und Landkreis suchen gemeinsam nach einer Lösung des Problems.

Coburg - Auf dem ehemaligen BGS-Gelände soll das neue Coburger Klinikum entstehen. In absehbarer Zeit müssen deshalb Mieter ausziehen, die derzeit Gebäude nutzen, die dem Bundesgrenzschutz bis zu dessen Abzug aus Coburg gedient haben.

Darunter sind eine Fahrschule und die Verkehrswacht sowie 62 Musikbands, sechs Tonstudios und Sambagruppen. Die Fraktion der Wählergruppe Pro Coburg beantragte deshalb im Stadtrat, nach einer Ausweichlösung für Bands und Künstler aller Generationen suchen.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) verwies darauf, dass die Stadt und der Landkreis gemeinsam nach Immobilien Ausschau halten, um das deutschlandweit beachtete Projekt der Kulturförderung fortführen zu können. Der OB kündigte an, dazu noch vor Weihnachten mit den Mietern ins Gespräch zu kommen.

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