Brasilien in den 80-er Jahren: Vier Menschen sterben unter mysteriösen Umständen. Und drei Backpacker aus dem Western gehen unabhängig voneinander auf rätselhafte Weise im Amazonas-Gebiet verloren. Mittendrin: Tatunca Nara („Große Wasserschlange“), das Oberhaupt eines sagenumwobenen indigenen Volkes. Oder, anders: Günther Hans Hauck aus Grub am Forst. Beides eine Person. Denn alle Opfer hatten eines gemeinsam: Sie standen in enger Beziehung zu eben diesem Hochstapler aus Franken, der Ende der 60-er Jahre nach Brasilien ausgewandert ist und dort eine neue Identität als Nachfahre einer indigenen Kultur erfunden hat – und laut eigener Aussage tief im Dschungel in einem gigantischen, bis dahin unbekannten Reich lebt.