Info-Veranstaltung zum Thema „Post-Covid“ Folgen einer Corona-Erkrankung

Je länger die Pandemie dauert, desto mehr wird deutlich, dass eine Infektion mit Covid-19 auch bei milden Krankheitsverläufen oder einer unbemerkter Infektion längerfristige gesundheitliche Folgen haben kann. Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler

Wer an Covid 19 erkrankt, hat unter Umständen lange mit den Folgen zu kämpfen. Welche das sind, womit zu rechnen ist und welche Therapien es gibt, darüber klärt eine digitale Informationsveranstaltung zum Thema „Post-Covid“ auf.

Kreis Haßberge - Die Gesundheitsregion-Plus Landkreis Haßberge bietet am Mittwoch, 2. Februar, eine kostenfreie Informationsveranstaltung zum Thema „Post-Covid“ an. Die digitale Veranstaltung findet in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr statt und richtet sich sowohl an Betroffene, wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte.

Je länger die Pandemie dauert, desto mehr wird deutlich, dass eine Infektion mit Covid-19 auch bei milden Krankheitsverläufen oder einer unbemerkter Infektion längerfristige gesundheitliche Folgen haben kann. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter den Begriffen „Long-Covid“ und „Post-Covid“, bestehen unterschiede oder meinen Sie dasselbe? Was sind die genauen derzeitigen medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse? Was sind die derzeitigen Erwartungen und gibt es bereits konkrete Behandlungsempfehlungen im Sinne einer Leitlinie? Welche Möglichkeiten bestehen für Betroffene?

Auf diese und weitere Fragen soll die virtuelle Informationsveranstaltung rund um das Thema „Post-Covid“ Antworten bieten. Nach einführenden Grußworten durch Landrat Wilhelm Schneider wird Prof. Dr. Remberg Koczulla einen Impulsvortrag über den derzeitigen Wissensstand geben. Er ist Chefarzt am Fachzentrum für Pneumologie an der Schön Klinik Berchtesgadener Land und Mitglied der Fachberatungsstelle zur Long-Covid Förderinitiative des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP). Im Anschluss an Koczullas Vortrag findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt, bei welcher die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Fragen stellen können. Auf dem digitalen Podium sitzen Prof. Dr. Rembert Koczulla (Mitglied der Fachberatungsstelle zur StMGP-Long Covid Förderinitiatie), Dr. Phil. Elisabeth Jentschke (Leitung der Abteilung Neuropsychologie am Universitätsklinikum Würzburg & Mitglied der Post-Covid-Allianz des Universitätsklinikums Würzburg mit Schwerpunkt chron. Fatigue-Syndrom, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen), Dr. med. Barbara Goschenhofer (behandelnde Hausärztin, Landkreis Haßberge), Mona Rieger (Betroffene, Landkreis Haßberge) sowie Theresa Keidel (Geschäftsführung Selbsthilfekoordination Bayern).

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für alle Interessierte kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch aus organisatorischen Gründen erforderlich. Anmeldungen erfolgen per E-Mail an gesundheitsregion@hassberge.de. Nach erfolgreicher schriftlicher Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die nötigen Zugangsdaten für den virtuellen Veranstaltungsraum. red

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