Ebern - „Hast du denn auch wieder Spiele dabei?“, fragt einer der Bewohner in Richtung des heutigen Gastes erwartungsvoll. Sie kennen ihren Bernd schon, denn der war schon früher mit seinem Spiele- und Motivationsangebot da. Sie vertrauen ihm. Und selbstverständlich hat Coach und Unternehmensberater Bernd Bullnheimer wieder ein paar Kisten dabei. Gleich zu Beginn legt er eine Runde „Busfahrer-Spiel“ auf. „Wer will lieber Superkräfte haben und wer lieber superreich sein?“, fragt der Eberner Spiele-Coach. Die Gruppe teilt sich, es wird kurz gekichert und gegrinst und man kommt wieder zusammen. Ein Dutzend Fragen folgen. „Und wer verbringt seine Zeit lieber alleine oder mit anderen Menschen?“ Die Reaktion ist eindeutig. Alle fühlen sich in der Gruppe wohler. Und da scheint einer der Kernpunkte erreicht, denen Bernd Bullnheimer an diesem Himmelfahrtsmorgen auf den Grund gehen will. Denn hinter den vielen Fragen, den Spielen und der Ideensammlung steckt eigentlich die Frage: Wie stehen die Bewohner der Einrichtung der Rummelsberger Diakonie denn zu den Plänen, dass aus ihren Freizeiträumen ein Sozial-Treff für die gesamte Eberner Bevölkerung werden soll?