Das Mauer-Areal soll Vorbild für neun weitere Plätze in Coburg sein. Die Stadt möchte laut Vorlage ein sogenanntes Grünes Netz aus Orten schaffen, an denen künftig Anwohner, Touristen und Bummler gerne die ein oder andere Minute mehr in Coburgs Altstadt verbringen werden. Ausgesuchte Plätze, wie unter anderem eine Fläche an der Mohrenbrücke sowie an der Rosengasse, der Salvatorfriedhof, der Schlossplatz und Salz- sowie Gemüsemarkt sollen demnach zu einem zeitgemäßen Flair im „steinernen“ Stadtzentrum beitragen. Dafür möchte man dort sogenannte mobile Grünstrukturen, flexible Sitzgelegenheiten und generationengerechte Spiel- und Bewegungsanlagen schaffen, heißt es. Man möchte laut Vorlage auf eine saisonale Nutzung achten. Heißt, je nach Jahreszeit sollen Bestandteile der Plätze weg- und wiederherräumbar sein. Zudem möchte man demnach auf das Netzwerk des Kunstvereins zurückgreifen, um die Plätze durch zeitlich befristete Kunstinstallationen aufzuwerten. Zudem soll das Grüne Netz aus schattenspendende und kühlenden Elementen bestehen, heißt es. Damit möchte man laut Beschluss auf zunehmende Hitzeperioden in Zuge des Klimawandels reagieren. Ab Oktober sollen die Plätze demnach geplant und deren Bestandteile zwischen 2023 und 2024 aufgebaut werden. 450 000 Euro möchte die Stadt sich das kosten lassen. In diesem Fall liege der Fördersatz des Bayerischen Bauministeriums bei 80 Prozent.