Ironman in Venedig Coburgerin schafft WM-Quali

Denise Hiemann wird beim Ironman in Venedig Dritte der Frauen-Gesamtwertung. Die Coburger Triathletin löst damit das Ticket für die Weltmeisterschaft.

Pure Erleichterung nach dem Zieleinlauf in Venedig: Denise Hiemann vom TV 1848 Coburg. Foto: privat

Denise Hiemann vom TV 1848 Coburg hat die Qualifikation für die Ironman-70.3.-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti geschafft. Die Triathletin aus der Vestestadt wurde beim Ironman in Venedig Zweite in der AK 30 und Dritte der Frauen-Gesamtwertung. Damit ist ihr die WM-Teilnahme sicher.

Nach der Werbung weiterlesen

Die Veranstaltung in Italien war für Hiemann der erste Wettkampf der Saison und sollte als Standortbestimmung dienen. Nach einer intensiven und guten Vorbereitung in den Wintermonaten waren die Erwartungen auf eine gute Platzierung hoch. Das Wetter in Jesolo war mit gemeldeten 18 Grad bei Sonne und wenig Wind am Renntag perfekt. Die Atmosphäre im Startbereich war bei Athleten und Zuschauern super und so ging es um 8.30 Uhr los.

Zunächst ging es durch eine 1,9 km lange Runde im Meer. Das Wasser war relativ ruhig und bei nur wenigen Wellen lief das Schwimmen sehr gut. Nach bereits 30 Minuten stieg Denise Hiemann aus dem Wasser und überraschte mit einer schnellen Schwimmzeit. Gleichzeitig war die Belastung aus der ersten Disziplin kaum zu spüren und so ging es relativ entspannt in die Wechselzone und zum Radfahren.

Die Radstrecke in Jesolo war sehr flach und versprach ein sehr schnelles Zeitfahren. Dies bestätigte sich, von Anfang an war das Tempo sehr hoch und bei fast windstillen Bedingungen verflogen die Kilometer sehr schnell. „Die Beine fühlten sich durchgehend sehr gut an, die Verpflegung lief gut“, sagt Hiemann im Nachgang und am Ende der 90 km stand ein Schnitt von 39 km/h auf dem Tacho, was gleichzeitig die zweitbeste Radzeit bei den Frauen an diesem Tag bedeutete.

Beim abschließenden Halbmarathon liefen die Beine nicht mehr wie gewünscht. Auf der ersten Hälfte konnte sie ihre geplante Pace halten, jedoch wurde das Tempo in der zweiten Hälfte dann etwas langsamer. Letztendlich reichte die Zielzeit von 4:28 Stunden dennoch für den zweiten Platz in der AK 30 und den dritten Platz in der Frauen-Gesamtwertung.