Die Vereinheitlichung der digitalen Prozesse in Bayerns Kommunen rückt näher. In der zweiten Jahreshälfte soll ein zentraler kommunaler IT-Dienstleister an den Start gehen, über den Städte, Gemeinden und Landkreise ein gemeinsames Rechenzentrum, elementare Verwaltungstools sowie Cloud-Lösungen nutzen können. Außerdem soll der Datenschutz gestärkt und die Sicherheit der IT-Systeme verbessert werden. Sensible Daten sollen nicht in der Cloud privater Anbieter, sondern in einem öffentlichen Rechenzentrum abgelegt werden. Das berichtete der im Finanzministerium zuständige Ministerialdirigent Wolfgang Bauer im Wirtschaftsausschuss des Landtags. Angestrebt werden digitale Prozesse von der Antragstellung bis zum Bescheid. Die kommunalen Verwaltungen sollen damit auch bürgerfreundlicher werden.
IT-Wildwuchs Kampfansage gegen digitalen Flickenteppich
Jürgen Umlauft 06.02.2026 - 10:00 Uhr