Itzgrund Die ersten Jungstörche sind da

Drei Jungstörche sitzen in Kaltenbrunn im Nest. Foto: /Werner Hellwig

Adebare brüten einmal mehr erfolgreich im ­Coburger Land. Noch sind die Jungen sehr klein, aber in Kaltenbrunn gelang ein Blick ins Nest.

In Meschenbach, Scherneck (Kaminschlot), Rossach, Kaltenbrunn und Lahm haben Störche in diesem Jahr erfolgreich gebrütet. Das teilten am Donnerstag Brigitte und Werner Hellwig mit, die die Horste im südwestlichen Coburger Land betreuen. Auf den genannten Horsten zeigen die Altvögel typische Verhaltensweisen, stehen etwa am Randbereich, agieren mit dem Schnabel im Innenbereich der Nistmulde und reinigen sie.

Lediglich in Kaltenbrunn gelang es den beiden Storchenbeobachtern, die Schnabelspitze von drei Jungvögeln zu erkennen. Im dem Horst schlüpften auch 2021 drei Junge.

„Da das Wachstum der Jungvögel rasant voranschreitet, werden wir in nächster Zeit einen immer größeren Überblick über den Nachwuchs 2022 bekommen“, so die Beobachter. Unterdessen sind auch die letzten freien Storchenhorste im Bereich Südwest besetzt. So vermelden Neida und Wiesenfeld Horst-Belegungen. Lediglich der Stangenhorst bei Tierarzt Lessing scheint in diesem Brutjahr frei zu bleiben. Er wird derzeit als Ausweichquartier genutzt.   

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