Jacob-Curio-Realschule Hofheim empfängt 14 rumänische Schüler

14 rumänische Schüler und zwei Lehrkräfte besuchten für eine Woche die Jacob-Curio-Realschule. Sie erlebten ereignisreiche Tage in und um Hofheim.

Die Austauschschüler mit ihren rumänischen Partnern und den betreuenden Lehrkräften. Foto: Sandra Wöhning

Die Jacob-Curio-Realschule Hofheim hatte vom 21. bis 28. März 2026 eine Gruppe mit 14 rumänischen Schülern und zwei Lehrerinnen zu Gast. Bereits zum vierten Mal findet dieser Austausch mit der Partnerschule Colegiul National Gheorghe Sincai in Baia Mare statt. Die Jugendlichen wohnten bei den Familien von Neuntklässlern der Realschule in und um Hofheim und erlebten eine ereignisreiche Woche mit Ausflügen nach Bamberg, wo die dortigen Stollenanlagen und die Altstadt besichtigt wurden.

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Ebenso ging es für die Gruppe nach Nürnberg. Dort stand neben einer Geländebegehung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes rund um den Dutzendteich auch Freizeit in der Innenstadt auf dem Programm. Am Mittwoch statteten die Gäste dem Hofheimer Bürgermeister Alexander Bergmann einen Besuch ab, wo er ihnen wichtige Fakten, Herausforderungen und Zukunftspläne der Stadt Hofheim vorstellte.

Aus Partnerschaft wird eine starke Freundschaft

Die Austauschschüler konnten sich einen Einblick ins Hofheimer Schulleben verschaffen und den Schulalltag ihrer Austauschpartner kennenlernen. Am Ende der Woche wurde in der Realschule mit einem Grillabend die deutsch-rumänische Schulpartnerschaft gefeiert, die, wie Schulleiter Stefan Wittmann und die verantwortliche rumänische Lehrerin Andrea Pohl betonten, mittlerweile eine echte Schulfreundschaft geworden ist.

Auch der Bürgermeister Alexander Bergmann ließ es sich nicht nehmen, am Abschlussabend vorbeizuschauen, und zeigte sich sichtlich erfreut über das Austausch-Projekt der Jacob-Curio-Realschule. Dabei unterstrich er, wie wichtig die Fähigkeit ist, schon als junger Mensch über den Tellerrand seiner Heimat hinauszublicken. Die Chance dazu erhalten 15 Hofheimer Realschülern dann bei ihrem Gegenbesuch in Baia Mare im Norden Rumäniens im Mai.