Landkreis Haßberge Die Kröten wandern wieder

Autofahrer müssen ab jetzt erneut vorsichtig sein: Die Wanderung der Amphibien in lauen, nassen Nächten hat begonnen. Naturschützer haben bei Ebern die ersten Schutzzäune errichtet.

Die Helfer beim Aufbau des Krötenzauns zwischen Gemünd und Jesserndorf. Foto: BN Ebern/Harald Amon

Zahlreiche Helfer waren dieser Tage beim Aufbau des Amphibienschutzzaunes des BUND Naturschutz (BN) Ebern an der Staatsstraße zwischen Gemünd und Jesserndorf dabei. „Der Zaun wurde auf einer Länge von etwa 400 Metern entlang der Straße aufgestellt, um ein Überqueren der Straße durch die Amphibien bei der Wanderung zu verhindern“, wie es vom BN Ebern heißt.

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Der Zaun mit Plane und Metallteilen wurde demnach von Thomas Friedrich zuerst über die Strecke verteilt. Anschließend rollten die Helfer die Plane aus, fädelten sie in die Ständer ein, um diese mit dem Fäustel im Boden zu befestigen. Zügig konnten die Wegeinmündung und die Leitplanke bearbeitet werden, um abschließend die verdiente Brotzeit einzunehmen. Dabei wurden der Ablauf der Kontrolle mit Erfassung besprochen und der leckere Kuchen von Christine Brandenburger gekostet.

Die zahlreichen Helfer nach dem Aufbau des Schutzzaunes. Foto: BN Ebern/Christine Brandenburger

Bereits an warmen, feuchten Abenden ist der aufgebaute Zaun bei Jesserndorf zu kontrollieren und die gefundenen Tiere sicher in Eimern über die Straße zum Laichgewässer zu bringen. Diese Wanderung wird je nach Witterung in den nächsten Tagen/Wochen laufen und stellt eine einmalige Möglichkeit der Naturbegegnung für Kinder dar. Deshalb können sich interessierte Familien und Helfer bei Thomas Friedrich (09531/94 32 77) melden. Auch Lutz Freund (01512/719 33 78) nimmt gerne weitere Helfer/Interessenten in die von ihm betreute Kontrollliste auf.