Der stellvertretende Jugendamtsleiter Georg Greb ging dann auf einige Punkte des Geschäftsberichtes 2020 für das Jugendamt ein. Die Gebührenübernahme von Kindergarten, Kinderkrippe und Mittagsbetreuung sei zurückgegangen, was größtenteils auf den neuen staatlichen Zuschuss in Höhe von 100 Euro pro Monat pro Regelkind zurückzuführen sei. Auch der Rückgang der Flüchtlingszahlen habe sich dabei ausgewirkt. Ebenso seien im Unterhaltsrecht umfangreiche Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Die Fallzahlen seien angestiegen und die Rückholquote zeige eine leichte Abwärtstendenz. Mit 22,51 Prozent liege man aber über dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Die Leistungen zur Bildung und Teilhabe zum Mitmachen in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit bis zum Alter von 18 Jahren seien aufgrund des geringeren Angebotes während der Pandemie zurückgegangen. Projektleiter Markus Deißler informierte über den aktuellen Sachstand „Neues Sozialwesen im Landratsamt Haßberge“, das zum Ziel habe, die Bürgerfreundlichkeit zu erhöhen, die inneren Abläufe zu verbessern sowie die Digitalisierung und Transparenz in der Verwaltung zu steigern. Mit der Einführung des OK.JUS als einheitliche Software würden auch die Papierakten in elektonische Akten überführt. Dies bringe viele Vorteile wie die erleichterte Arbeit im Homeoffice, die erleichterte Vertretungsbearbeitung sowie Controlling- und Auswertungsmöglichkeiten.