Der Bürgermeister will keine Handys konfiszieren
Hört man sich heute in Seine-Port um, bleiben die Meinungen geteilt. Ein Vater, der sein Töchterchen begleitet, begrüßt das Verbot: „Wenn wir Eltern mit einem Handyverbot nicht allein gelassen werden, bin ich dafür.“ Der Gemüsehändler beim Eingang zum Stadtpark verdreht ablehnend die Augen, sagt aber nichts. Die Wirtin des Bistros „La Terrasse“ leistet Widerstand gegen den Widerstand: „Hier am Tresen verbieten wir das Handy nicht.“ Paul-Petit versteht die Einwände. Er macht klar, dass er „nicht den Gemeindepolizisten spielen und Handys konfiszieren“ werde. Sein Ansatz sei unpolitisch. Er selbst gehört den konservativen Republikanern an, bezeichnet sich aber als liberal. Zwei Nachbargemeinden, die von den Sozialisten und den Kommunisten regiert würden, dächten nun auch über ein Handyverbot nach, sagt er.