Junge Liste Hofheim Mindestens drei Sitze im Stadtrat lautet das Ziel

Die Junge Liste Hofheim hat Ende November ihre Kandidaten für die Stadtratswahl im März nominiert. Das sind ihre Kernthemen.

Bei der Nominierungsveranstaltung herrschte Zufriedenheit. Foto: Junge Liste Hofheim/Rainer Ziegler

Erfreut und sichtlich stolz, zeigte sich laut Pressemitteilung der Vorsitzende der Jungen Liste Hofheim (JL), Philipp Schubart, bei der Nominierungsversammlung Ende November. Neben den anwesenden 16 Kandidaten begrüßte Schubart einige Mitglieder sowie den JL-Fraktionsvorsitzenden aus dem Kreistag Thomas Wagenhäuser und den Kreisvorsitzenden Julian Müller. Ebenso wohnte der befreundete Ortsverband aus Haßfurt der öffentlichen Sitzung als Gast bei.

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Nach der Begrüßung ging Schubart auf die erreichten Ziele ein: Er lobte demnach das starke Abschneiden der JL Hofheim bei der Stadtratswahl 2020, wobei man zum ersten Mal drei Sitze im Stadtrat gewann.

Jugendförderung von 10.000 bis 20.000 Euro aufgestockt

In den vergangenen sechs Jahren ist demzufolge neben der Sanierung des familien- und seniorenfreundlichen Freibades, der Ausbau des Breitbandanschlusses für schnelleres Internet auch die Erschließung eines Neubaugebietes in Hofheim und Rügheim zu nennen. Außerdem wurde die Hofheimer Innenstadt und der Klosterkeller in Eichelsdorf neugestaltet. Das ist aber noch nicht alles: Auch ist jedes öffentliche städtische Gebäude mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet worden.

Besonders hob Schubart laut Schreiben die Aufstockung der Jugendförderung von 10.000 auf 20.000 Euro hervor, die auf Antrag der Jungen Liste Hofheim bewilligt worden sei. Diese Förderung helfe allen Vereinen im Stadtgebiet, ihre Jugendarbeit weiter aufrecht zu erhalten.

Das sind die künftigen Kernthemen der JL

Zukünftige Kernthemen wurden zudem neu definiert: Im Mittelpunkt wird demnach stehen, dass keiner Verschuldung auf Kosten der nächsten Generationen zugestimmt werden soll. Familienfreundlichkeit solle ebenso großgeschrieben werden – unter anderem durch eine „Spielplatz-Offensive“ und genügend Kindergartenplätze für jedes Kleinkind im Stadtgebiet.

Der Schulstandort Hofheim werde durch den anstehenden Neubau der Grund- und Mittelschule für die nächsten Jahrzehnte auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem sei die Sanierung des Hofheimer Hallenbades in den letzten Zügen. Was das Konzept des Kombibades aus Frei- und Hallenbad abrunde. Schubart begrüße zudem, dass der Ärztestandort Hofheim weiter gestärkt werden soll. Neben der Belebung der Innenstädte strebe die Junge Liste eine Erhöhung des Freizeitangebotes und die Familienfreundlichkeit für alle Bürger Hofheims an.

Das Ziel: mindestens drei Sitze im Stadtrat

Abschließend informierte Thomas Wagenhäuser laut Pressemitteilung über die erreichten Ziele der Jungen Liste im Haßbergkreis. Er hob neben der Einführung der gelben Tonne auch die flächendeckende Glasfaserversorgung sowie den sehr gut laufenden Betrieb von „Callheinz“ hervor – ein Shuttelbus, der im Landkreis auf ausgewählten Touren gebucht werden kann. Außerdem sei auf Antrag der Jungen Liste die Abfallwirtschaft-App im Landkreis eingeführt worden.

Mit großer Freude stellte Philipp Schubart fest, dass man wieder 20 junge engagierte Leute und drei Ersatzkandidaten für die Junge Liste Hofheim gewinnen konnte. „Unsere Liste ist stark genug, um wieder mindestens drei Stadtratssitze zu erobern.“

Die Kandidaten der Jungen Liste Hofheim

Philipp Schubart, Daniel Beyer, Nikolas Baumann, Philipp Kirchner, Sabrina Neumann, Tim Helfrich, Maximilian Helfrich, Veronika Bulheller, Mauro Mantel, Amelie Werner, Andreas Eiring, Luis Saal, Anna-Lena Vierneusel, Steffen Först, Anne-Kathrin Müller, Tobias Hau, Silvio Laudensack, Marcel Moritz, Thomas Müller, Jonathan Eller.

Die Ersatzkandidaten:
Rainer Ziegler, Elisabeth Baumann und Nico Hofmann.