München - Das seit Anfang des Jahres geltende neue Grundsteuer-Gesetz hat eine für die Kläger bislang weitgehend erfolglose Prozesswelle zur Folge: Mehr als 2.000 Immobilieneigentümer hatten und haben Klage eingereicht, wie eine dpa-Umfrage bei den 18 deutschen Finanzgerichten ergeben hat. Spitzenreiter ist Hessen mit 636 Klagen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit gut 425. In Bayern waren es deutlich weniger Klagen - 65 insgesamt. 43 gingen an das Finanzgericht München, 22 ans Finanzgericht Nürnberg. In München haben die Kläger mehr als die Hälfte ihrer Klagen selbst zurückgenommen.