München (dpa/lby) - In 285 bayerischen Städten und Gemeinden gilt künftig die sogenannte Mietpreisbremse - bisher waren es 208. Damit gilt der Wohnungsmarkt in rund 14 Prozent der 2056 bayerischen Kommunen als angespannt, wie Justizminister Georg Eisenreich (CSU) nach einer Kabinettssitzung mitteilte. Dort wird übermäßigen Mieterhöhungen ein Riegel vorgeschoben. Beispielsweise dürfen Mieten bei Neuvermietungen von Bestandswohnungen höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Zudem gilt eine verlängerte Frist für Eigenbedarfskündigungen, wenn vermietete Wohnungen als Eigentumswohnung veräußert werden.