„Man erlebt Literatur in Zeitlupe, sehr bewusst, irgendwie aus einer anderen Distanz“. Inmitten hyperaktiver Zeiten gönnt sich Peter Korn Bedächtigkeit: Langsam, laut und intensiv liest er Texte, um sie dann selbst erneut zu Papier zu bringen, Wort für Wort, mit Stift oder Feder in feiner Handschrift auf gewöhnlichen Notizzetteln oder Notenpapier. Manuskriptzeichnungen nennt der 70-Jährige seine Kreationen, die er nicht der Kalligrafie – der „Kunst des schönen Schreibens“ – zugeordnet wissen will und auch nicht als Illustrationen versteht.
Kafka-Ausstellung Literatur in Zeitlupe
Dieter Ungelenk 28.05.2024 - 13:13 Uhr