Dass sie nun zu einem Kunstwerk erstarrt, behagt der einst mächtigsten Frau der Welt offenbar nicht so ganz. "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird", sagte sie kürzlich einem "Zeit"-Journalisten, der die Entstehung des Gemäldes begleitete. "Da häng' ich dann eben."
Scholz hat sich noch nicht entschieden
Neben Merkel gibt es einen weiteren Ex-Kanzler, der noch gemalt werden muss. Olaf Scholz hatte bereits während seiner Amtszeit im April 2024 in einer Fragerunde mit Schülerinnen im Kanzleramt verraten, dass er sich schon Gedanken über den Künstler gemacht habe. Er habe "auch schon eine erste Idee", die er aber nicht ausplaudern wolle, sagte er damals. Entschieden hat er sich nach Angaben seines Büros aber bis heute nicht.
Um sein Porträt unterzubringen, muss aber wahrscheinlich die ganze Galerie neu organisiert werden: Wenn Merkel dort hängt, ist kein Platz mehr. Vorschläge "zu einer alternativen Hängung" der Porträts seien in Prüfung, heißt es dazu aus dem Kanzleramt.