Würzburg - Ein paar Worte reichen aus, und alle im Saal wissen, dass jetzt jemand ganz anderer an der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz steht. Nicht nur dass Heiner Wilmer mit einem deutlichen norddeutschen Einschlag spricht. Der gebürtige Emsländer hat auch den typischen Prediger-Ton eines Geistlichen. "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade" sind seine ersten Worte, als er bei der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Bischöfe in Würzburg vor die Medien tritt. Das hätte sein Vorgänger Georg Bätzing bei einer solchen Gelegenheit nie so gesagt.