Kinderspielplatz in Forsthub Ein Treffpunkt für Jung und Alt

Alexandra Kemnitzer
Auf dem Areal ist sogar Platz für Volleyball. Foto: Kemnitze

Eigentlich sollte nur die alte Kletterwand ersetzt werden. Doch die Dorfgemeinschaft wollte mehr, sammelte Spenden und und packte selbst fleißig mit an.

Aus dem Kinderspielplatz in Forsthub (Gemeinde Grub am Forst) ist ein toller Mehrgenerationen-Treffpunkt geworden. Damit erfuhr das Gelände eine wesentliche Aufwertung. Zu verdanken ist dies vor allem dem tatkräftigen Engagement der Dorfgemeinschaft. Umso mehr freuten sich dann auch Forsthuber, dass pünktlich zum Ferienstart das Areal offiziell eingeweiht werden konnte.

Ursprünglich sollte, nachdem die altbewährte Kletterwand abgebaut werden musste, lediglich dieses Spielgerät durch ein anderes aus Holz ersetzt werden. Im Haushalt der Gemeinde Grub am Forst waren dafür 5000 Euro eingestellt. Doch durch zusätzliche Eigenleistungen und Eigenmittel der Forsthuber Einwohner gelang schließlich eine Umgestaltung des ehemaligen Kinderspielplatzes, auch wenn die derzeitigen Kosten in Höhe von 10 000 Euro doppelt so hoch sind. Dafür hatte die Dorfgemeinschaft aber auch dreimal die Bewirtung beim Wochenmarkt in Grub übernommen. „Der Erlös von rund 1300 Euro floss direkt in die Finanzierung des Vorhabens“, führte Klaus Fenzlein aus. Daneben brachten selbstorganisierte Spendenaktionen bei Firmen weitere 1000 Euro ein. Klaus Fenzlein kämpft seit über fünf Jahren dafür, dass der Kinderspielplatz erhalten bleibt. Mit seiner Idee, daraus einen „Mehrgenerationentreffpunkt“ zu machen, sollte demnach auch die Dorfgemeinschaft noch stärker zusammengeschweißt werden. Entstanden ist nun ein Platz, der Alt und Jung etwas zu bieten hat, so kann man dort etwa auch gut Veranstaltungen abhalten. Außerdem wurde ein Boule-Platz neu angelegt, Bänke und verschiedene Liege- sowie weitere Sitz-Kombinationen aufgestellt. Des Weiteren beherbergt der Platz einen Crosstrainer. Neben dem Kletterwürfel, der vor etwa zwei Jahren aufgestellt wurde, gibt es eine Rutsche mit Schaukel. Im Zuge der Umgestaltung wurden die bestehenden Geräte in das Konzept integriert, die Wippe und das Fußballtor versetzt und ein weiterer Baum als natürlicher Schattenspender gepflanzt. Auch an der Hütte musste Hand angelegt werden. Nun erstrahlt sie im neuen, frischen Glanz.

Vor circa fünf Jahren wurde mit den Planungen und Arbeiten begonnen. Für die Umgestaltung wurden die Forsthuber mit einbezogen. Aufgrund der Pandemie hatte sich das Vorhaben zuletzt hingezogen, weshalb die meisten Arbeiten auch erst jetzt abgeschlossen werden konnten. „Es steht noch das Aufstellen einer Relax-Liege und des Sandspielkastens sowie das Anlegen des Sinnesparcours aus“, erzählt Klaus Fenzlein weiter. Bei so viel gezeigtem Einsatz dürfte es für die „Forsthuber“ ein Leichtes sein, auch die anstehenden Restarbeiten zügig auszuführen. Mit dem bisherigen Ergebnis sind sie jedenfalls schon äußerst zufrieden.

 

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