Kirche in Ermershausen Treppensanierung kostet 1500 Euro

Gerhard Schmidt
Am Aufgang der Kirchentreppe weisen manche Stufen Schäden auf, die beseitigt werden müssen. Foto: Gerhard Schmidt

Zunächst die gute Nachricht: Ermershausen ist schuldenfrei. Daher kann man auch einige Investitionen in Angriff nehmen. Weniger gut sieht es allerdings – immer noch – für den Wald aus. Diesem macht der Käferbefall weiter zu schaffen.

Am Dienstag fand die jüngste Gemeinderatssitzung im Rathaus Ermershausen statt. Einen wichtigen Punkt in der Sitzung stellte der Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres dar, denn die Gemeinde Ermershausen ist schuldenfrei. Im Verwaltungshaushalt mit 1 274 797 Euro konnte ein Überschuss von 192 902 Euro erwirtschaftet werden. Statt geplante 5260 Euro konnten dem Vermögenshaushalt 127 642 Euro zugeführt werden. Im Vermögenshaushalt entstand ein Überschuss von 1 1755 955 Euro, die dem Haushaltsjahr 2022 der allgemeinen Rücklage zugeführt werden und den Investitionen künftiger Jahre zur Verfügung steht. Im Vermögenshaushalt fallen besonders die rund 150 000 Euro auf, die im Bereich der ehemaligen Schule ausgegeben wurden. Ende des Jahres 2021 lagen die Rücklagen bei 1 765 743 Euro. 2021 war Ermershausen schuldenfrei. Nach dem Bericht von Rechnungsprüfungsvorsitzenden Stefan Lüdecke wurde der Entlastungsbeschluss gefasst.

Das 2015 von der Jagdgenossenschaft, Flurbereinigungsgenossenschaft und Gemeinde angeschaffte Mulch-Gerät müsste aufwendig repariert werden. Deshalb entschlossen sich alle drei, ein neues Mulch-Gerät zum Preis von rund 15 000 Euro zu kaufen. Jeder übernimmt ein Drittel der Kosten. Auf die Gemeinde kommen 5200 Euro zu. Die Treppe zum Kirchenvorplatz muss ebenfalls saniert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1500 Euro. Dem Zuschussantrag der Kirchengemeinde wurde stattgegeben, da die Gemeinde die Verkehrssicherungspflicht besitzt. Die Fläche ist nämlich nicht gewidmet. Die Gemeinde wird die Hälfte der Rechnungskosten übernehmen.

Im nicht öffentlichen Teil der vergangenen Sitzung beschloss der Gemeinderat, für die Feuerwehr Material von der Firma Ludwig zu kaufen. Dafür werden 6648 Euro aufgewendet. Um bei der Feuerwehr zu bleiben. Jetzt haben sich wieder eine Kindergruppe der Feuerwehr angeschlossen, darunter Kinder mit elf Jahren. Da aber die Jugendgruppe nur Kinder ab zwölf Jahren aufnehmen darf, soll nun noch eine Kindergruppe der FFW angegliedert werden. Wie Bürgermeister Pfeiffer erklärte, ist das erforderlich, um die jüngeren Kinder versicherungstechnisch absichern zu können. Das Gremium stimmte der Gründung einer Kindergruppe in der Feuerwehr Ermershausen zu. Abschließend hatte Bürgermeister Pfeiffer noch etliche Informationen loszuwerden. Am Donnerstag findet nach zweieinhalb Jahren nach Corona wieder eine Bürgerversammlung um 19 Uhr in der Adolf-Höhn-Halle statt. Die Gemeinde Ermershausen sucht einen stellvertretenden Wasserwart, der sich bis 30. Juli melden kann. Weiter wurde bekannt gegeben, dass jemand für den Winterdienst gesucht wird. Das Heft für das neue Ferienprogramm ist in Druck. Pfeiffer dankte Walter Herold, Eva mers und dem Team sowie den Vereinen, die erneut ein ansprechendes Programm aufgestellt haben. Eine negative Nachricht gab es zum Schluss dieser Gemeinderatssitzung dann aber doch noch: Die Gemeinde wird kaum mit dem Käferbefall im Wald fertig. Inzwischen hat der Borkenkäfer in den „Saulöchern“ wieder einen Bestand niedergemacht.

 

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