Erinnert sich noch jemand an den „kleinen Grenzverkehr“? Die kleine politische Annäherung erlaubte einst der Bevölkerung der grenznahen Städte und Landkreise der Bundesrepublik Deutschland den Kurzbesuch in die grenznahen Kreise der DDR – als grenznah galt dabei eine klar umrissene Zone, die gar nicht einmal so knapp bemessen war. Haßfurt war da etwa noch inklusive, sogar Forchheim im Süden. Die grenznahen Kontakte sollten so verbessert werden. Einen „kleinen Grenzverkehr“ gibt es auch heute noch, wo die Grenzen fließender geworden sind und Lebensalltag wie Freizeitverhalten schier grenzenlos. 31 200 Euro pro Jahr nehmen die Landkreise Haßberge, Hildburghausen, Coburg und die Kommunen Bad Rodach, Heldburg, Maroldsweisach, Pfarrweisach und Ebern unter Mitarbeit des Deutschen Burgenwinkels, der Therme Natur, den Touristinfos in Heldburg, Ebern und Haßberge gemeinsam in die Hand, um mit dem „Heimat-Hopper“ Verbindung zu schaffen.