Autenhausen, Beiersdorf, Cortendorf, Neuses und gleich zweimal in Bad Rodach: Reihenweise geben Störche derzeit ihre Brut auf. Der ehrenamtliche Storchenbeobachter aus Trübenbach konnte zudem beobachten, wie Anfang Mai das dritte, kleinste Küken von der Altstörchin aus dem dortigen Nest geworfen wurde. „Diese Entscheidung treffen die Störche meist dann, wenn das Futter rund um den Horst nicht für das Aufwachsen von allen Jungen reicht“, so Hans Schönecker, der Coburger Storchenbeauftragte des Landesbunds für Vogelschutz (LBV). Bisher wurden auf 29 Horsten sechs Bruten aufgegeben, auf einigen die Anzahl der Jungen reduziert. So sitzen in Wiesenfelder Storchenhorst von den zunächst drei Jungen etwa eine Woche später nur noch zwei im Nest.