Die Einladung ging erst am Donnerstagabend raus. Trotzdem haben es 14 Bürgermeister der 17 Landkreis-Gemeinden möglich machen können, sich am Freitag geschlossen in Ahorn zusammenzufinden, um einen gemeinsamen Hilferuf – wie es Lautertals Gemeindeoberhaupt Karl Kolb nannte – abzusetzen. Es ging um die Konsequenzen für die Regiomed-Beschäftigten, für die Patienten und für jeden einzelnen Bürger, wenn die Kliniken Coburg und Neustadt kommunal blieben. Lediglich die Vertreter aus Meeder, Großheirath und Neustadt fehlten in der Runde, was aber nichts mit ihrer Positionierung in der Frage zu tun hat. Mit am Tisch saß auch Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Seine Botschaft war unmissverständlich: „Wir haben keine andere Wahl, als den Weg mit Sana zu gehen.“ Die Klinikgruppe hatte ein attraktives, hoch gehandeltes Angebot abgegeben.