Ute Morgenroth schafft sich Luft. Tasche in die Ecke, die Jacke über den Stuhl, Rechner an. Auf den Tischen neben dem Eingangsbereich stapeln sich Bücher, die während des Untermerzbacher Weihnachtsmarktes zum Verkauf standen und übrig geblieben sind, sie sollen am Vormittag noch von einem Antiquar abgeholt werden. Es ist wenige Minuten nach 9 Uhr. Schon betritt die erste Besucherin an diesem Tag das „KOMM“ in Untermerzbach.