Die Mobilitätswende ist in vollem Gang. An zahlreichen Stellschrauben versucht die Politik, weitere Kaufanreize zu setzen. Doch sollen davon künftig vor allem kleine und mittelgroße Stromer profitieren. Verbraucherschützer bringen nun ins Spiel, die Förderung nur noch Fahrzeugen mit einem Listenpreis von unter 40 000 Euro zukommen zu lassen – und nicht wie zuletzt von bis zu 65 000 Euro. Auf der Strecke bleiben bei dieser Rechnung Familien auf dem Land, die auf größere Fahrzeuge angewiesen sind. Bei niedrigeren Grenzen wäre es derzeit schwierig bis unmöglich, ein Hybrid-Fahrzeug, geschweige denn ein reines Elektroauto, zu finden, in dem mehrere Kinder inklusive der sprichwörtlichen Kegel in Form von Kindersitzen, Kinderwagen, Einkäufen et cetera Platz finden. Gerade die Förderung ist für viele beim Kauf ausschlaggebend. Was wäre also die Alternative, wenn diese Subventionen nun für größere Fahrzeuge wegfielen? Übrig bliebe vielen wohl nur der Rückgriff auf einen Verbrenner. Und das bei stetig steigenden Spritpreisen aufgrund der CO2-Bepreisung. Das kann aber doch wohl nicht die (Not-)Lösung für die Mobilität der Zukunft sein. Mit niedrigeren Fördergrenzen ist die Mobilitätswende nicht zu schaffen.