Seit vergangenem Sonntag ist es amtlich: Coburg und sein Umland sind mittendrin im rechten Strudel der Republik. Während in Hildburghausen ein Neonazi in der Landrats-Stichwahl jede dritte Stimme bekommt, hat die AfD in Sonneberg dank der zurückliegenden Wahlen längst alle Gremien in der Hand. Doch mit dem Finger gen Osten zeigen, das gilt längst nicht mehr: Auch rund um die Veste liegen die Rechtsextremen stabil bei rund 15 Prozent und mehr.