War was? Die SPD hat bei der Bundestagswahl eine historische Niederlage erlitten. Aber die Parteichefs Lars Klingbeil und Saskia Esken möchten offenbar keine persönliche Verantwortung für das desaströse Ergebnis übernehmen. Im Gegenteil: Klingbeil will und soll sogar auch noch Fraktionsvorsitzender werden. Ihm und vielen in der Berliner SPD-Riege fehlt es offenbar an Reflexion und Selbstkritik.  Die Empörung von Juso-Chef Philipp Türmer ist deshalb absolut nachvollziehbar. Mit Klingbeil greife ausgerechnet einer der „Architekten des Misserfolgs“ nach dem Fraktionsvorsitz, zürnte Türmer.