Die Entscheidung des HSC Coburg, Brian Ankersen von seiner Aufgabe als Cheftrainer zu entbinden, ist aus mehreren Gründen nachvollziehbar. Zum einen hinkt der ambitionierte Klub seinem Saisonziel, in der zweiten Handball-Bundesliga unter den ersten Sechs zu landen, weit hinterher. Zum anderen hat es der junge Coach über acht Monate nicht geschafft, die Mannschaft entscheidend weiterzuentwickeln und zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen. Spätestens nach dem katastrophalen Auftritt gegen Großwallstadt war der Druck auf dem Kessel zu groß geworden. Der sympathische Ankersen muss gehen. So sind die Mechanismen des Profisports.