Wie die Wahl wohl ausgegangen wäre, wenn die AfD es geschafft hätte, im Wahlkreis Bad Kissingen einen Direktkandidaten aufzustellen? Als die heutige Bundesministerin Dorothee Bär (CSU) im Februar 2025 als „Erststimmenkönigin“ aus der Wahl zum Deutschen Bundestag hervorging, hatte sie einen unbestreitbaren Vorteil: Die AfD hatte es schlicht versäumt, ihren Mann (den AfD-Kreisvorsitzenden Main-Spessart, Christopher Klunker) rechtzeitig zur Wahl anzumelden. Wie das Zweitstimmenergebnis von 23 Prozent für die AfD im Wahlkreis zeigt, wäre hier durchaus Wählerpotenzial vorhanden gewesen. Nachdem die Wahlbeteiligung bei Erst- wie Zweitstimmenvergabe identisch hoch ausfiel, hatten die AfD-Wähler ihre Stimme offenbar nicht verfallen lassen, sondern anderweitig vergeben.
Kommunalwahl 2026 Ein AfD-Landrat für die Haßberge?
Tanja Kaufmann 08.07.2025 - 06:30 Uhr