Wahlen im Landkreis Kronach Stellen Sie Fragen an Ihre Bürgermeisterkandidaten!

Am 8. März werden im Kreis Kronach 15 Bürgermeister gewählt. Was wollen Sie von den Kandidaten wissen? Wir werden es fragen!

Bevor es zur Abstimmung geht: Die NP ruft die Leser im Landkreis Kronach auf, ihre Fragen an die Kandidaten zu senden. Foto: picture alliance/dpa

Seit diesem Montag steht endgültig fest, wer in den Städten und Gemeinden im Landkreis Kronach für die Wahl zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister antritt. 18 Kommunen gibt es – in 15 wird gewählt. In Steinbach am Wald, Stockheim und Küps gehen die Bürger am 8. März 2026 nicht an die Urne. Dort wurden die Rathauschefs 2023 bestimmt.

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In der Kreisstadt Kronach wollen gleich vier Kandidaten der Amtsinhaberin Angela Hofmann (CSU) den Bürgermeisterposten streitig machen. In Mitwitz steht Amtsinhaber Oliver Plewa (CSU) hingegen ganz allein auf weiter Flur, ebenso Jannick Hummel (CSU) in Schneckenlohe – beide gehen ohne Gegenkandidaten ins Rennen ums Bürgermeisteramt. Plewa verteidigt sein Amt, Hummel wird der Nachfolger des nicht mehr antretenden Knut Morgenroth (SPD).

Auch in Reichenbach, Tschirn, Nordhalben, Steinwiesen und Marktrodach wird es in jedem Fall einen Wechsel geben - denn die bisherigen Amtsinhaber treten nicht mehr an. Karin Ritter (SPD) war 18 Jahre lang Bürgermeisterin in Reichenbach. Ebenfalls 18 Jahre leitete Peter Klinger (CSU) die Geschicke von Tschirn. Die aktuell dienstältesten Bürgermeister des Landkreises, Gerhard Wunder (CSU) in Steinwiesen und Norbert Gräbner (FW) in Marktrodach, verabschieden sich nach 30 Jahren von ihren Amtsgeschäften.

Konkurrenz für Korn und Grebner

In Wallenfels hat Amtsinhaber Jens Korn (CSU) anders als bei der Wahl vor sechs Jahren einen Gegenkandidaten. Hier wirft Marco Fischer (FW) seinen Hut in den Ring. Susanne Grebner (SPD) hat diesmal in Wilhelmsthal mit Susanne Schneider (CSU) Konkurrenz. Und auch Timo Ehrhardt (SPD) hat bei dieser Wahl in Ludwigsstadt mit Maximilian Heyder (CSU) einen Gegenkandidaten.

So unterschiedlich die Konstellationen sind, so verschieden sind auch die Herausforderungen in den Städten und Gemeinden, die in den nächsten sechs Jahren auf die Bürgermeister zukommen. Eines eint sie alle: Klamme Kassen und hoher Investitionsbedarf bei der Infrastruktur. Ansonsten gibt es aber auch ganz individuelle Sorgen und Nöte, die die Bürger haben. Und genau die will die Redaktion wissen.