Kommunalwahl in Coburg Junge Union will in den Kreistag

Erstmals stellt die Jugendorganisation der CSU eine eigene Liste auf. Was noch fehlt, damit die Kandidaten zugelassen werden.

Moritz Regenspruger führt die JU-Liste für den Coburger Kreistag an. Foto: privat

Von einem politischen Novum im Landkreis schreibt die Junge Union Coburg-Land in einer Pressemitteilung. Denn erstmals trete demnach eine eigenständige Jugendorganisation hier bei einer Kreistagswahl an. Auf Anhieb hätten über 30 junge Kandidaten gewonnen werden können. Nicht alle sind Parteimitglied. Die zwei Bürgermeisterkandidaten Kai Scheppe (Großheirath) und Paul Schröder (Lautertal) finden sich ebenfalls auf der Liste.

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JU-Kreisvorsitzender mit Listenplatz 2, Florian Mulz, sprach laut der Mitteilung von einem „historischen Tag für die politische Jugend im Coburger Land“. Die Nominierungsversammlung zeige, wie groß der Wunsch junger Menschen sei, sich aktiv in die Zukunftsgestaltung des Landkreises einzubringen. „Wir beweisen heute, dass junge Politik nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stehen für frische Ideen, Mut zur Veränderung und echte Generationenverantwortung“, so Mulz in seiner Eröffnungsrede.

„Bereicherung für politische Landschaft im Landkreis“

Angeführt wird die Liste von Moritz Regenspurger, 27 Jahre alt sowie Stadtrat und Fraktionsvorsitzender in Bad Rodach. Er erklärt: „Unser Ziel ist es, nicht nur zuzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Landkreises aktiv mitzugestalten – für alle Generationen.“ Die Liste der JU Coburg-Land solle neue Impulse in die Kreistagsarbeit einbringen.

Die Versammlung wurde auch vom CSU-Kreisvorsitzenden Martin Mittag, MdL begleitet, der die Entscheidung der JU ausdrücklich begrüßt habe, heißt es seitens der Jugendorganisation. „Es ist beeindruckend, wie viel Engagement und Kompetenz die Junge Union auf die Beine gestellt hat. Diese Liste zeigt, welches Potenzial unsere junge Generation hat – und wie wichtig es ist, ihr Raum zu geben“, wird Mittag zitiert. Die CSU unterstütze das eigenständige Auftreten der JU und sehe darin eine „Bereicherung für die politische Landschaft im Landkreis“.

340 Unterschriften benötigt

Damit ihre Liste offiziell zur Kreistagswahl zugelassen werde, benötige der Verband 340 Unterstützerunterschriften. Unterschreiben könnten alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, sofern sie selbst nicht auf einer anderen Kreistagsliste kandidierten. Die Unterstützungslisten liegen nach JU-Angaben vom 9. Dezember bis zum 19. Januar in den Rathäusern der jeweiligen Gemeinden aus.

Die Liste der Junion Union für den Kreistag: 1. Moritz Regenspurger, 2. Florian Mulz, 3. Nadine Freitag, 4. Felix Knauer, 5. Fabian Brungs, 6. Luca Schleicher, 7. Kai Scheppe, 8. Florian Benning, 9. Marie-Luise Klett, 10. Andre Clarner, 11. Joshua Höhn, 12. Emilia Sünkel, 13. Maximilian Packert, 14. Dominik Hepp, 15. Paul Schröder, 16. Benedikt Hutterer, 17. Moritz Lippold, 18. Alexander Zech, 19. Tim Pechauf, 20. Alexander Krey, 21.Hannes Dellert, 22. Luis Taschek, 23. Benedikt Heinstädt, 24. Louis Kappenberger, 25. Alexander Escher, 26. Sebastian Hofmann, 27. Fabian Renner, 28. Pierre-Louis Ruscher, 29. Pascal Hofmann, 30. Simon Höfer, 31. Marcel-Niklas Hübner, 32. Jannis Schreiner, 33. Sebastian Riedel, 34. Johannes Bauer.