Kommunen AfD und CDU gehen bei Landratswahl in Greiz in die Stichwahl

Briefwahlumschläge für die Kommunalwahl liegen im Rathaus Hildburghausen zur Auszählung bereit. Foto: Michael Reichel/dpa

Bei der Landratswahl in Greiz gehen die Kandidaten von AfD und CDU in zwei Wochen in die Stichwahl. Der CDU-Kandidat Ulli Schäfer kam am Sonntag nach Auszählung aller Stimmen im ersten Wahlgang auf 39,7 Prozent der Stimmen, wie aus Daten des Landeswahlleiters hervorgeht.

 
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Erfurt (dpa/th) - Bei der Landratswahl in Greiz gehen die Kandidaten von AfD und CDU in zwei Wochen in die Stichwahl. Der CDU-Kandidat Ulli Schäfer kam am Sonntag nach Auszählung aller Stimmen im ersten Wahlgang auf 39,7 Prozent der Stimmen, wie aus Daten des Landeswahlleiters hervorgeht. AfD-Frau Kerstin Müller kam auf 29,1 Prozent. Beide kämpfen um die Nachfolge von Martina Schweinsburg (CDU), die aus Altersgründen nicht mehr antreten darf.

Der 41-jährige Schäfer war bislang CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag in Greiz und gilt als Vertrauter der scheidenden Landrätin. Kerstin Müller sitzt für die AfD im Stadtrat von Gera. Sie arbeitet in einer Augenarztpraxis.

Der Landkreis Greiz im thüringischen Vogtland hat rund 96.000 Einwohner. Jüngst hatte ihm die Bertelsmann-Stiftung den stärksten Bevölkerungsschwund aller Thüringer Kreise bis zum Jahr 2040 prognostiziert. Die Arbeitslosenquote lag im April 2024 bei 5,6 Prozent.

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