Kommunen Oberbürgermeister von Jena muss in die Stichwahl

Briefwahlumschläge für die Kommunalwahl liegen im Rathaus Hildburghausen zur Auszählung bereit. Foto: Michael Reichel/dpa

Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) muss in der Stichwahl in zwei Wochen um sein Amt kämpfen. Er kam bei der Kommunalwahl am Sonntag auf 25,3 Prozent der Stimmen, wie aus Daten des Landeswahlleiters hervorging.

 
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Erfurt (dpa/th) - Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) muss in der Stichwahl in zwei Wochen um sein Amt kämpfen. Er kam bei der Kommunalwahl am Sonntag auf 25,3 Prozent der Stimmen, wie aus Daten des Landeswahlleiters hervorging. Seine Kontrahentin am 9. Juni wird Grünen-Kandidatin Kathleen Lützkendorf sein, die auf 15,4 Prozent kam. Jena hatte mit insgesamt acht Bewerbern das größte Kandidatenfeld bei den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Nitzsche ist seit 2018 Oberbürgermeister in Jena und hatte sich damals in der Stichwahl gegen SPD-Mann Albrecht Schröter durchgesetzt. Bekanntheit erlangte er, als er zu Beginn der Corona-Pandemie die erste Maskenpflicht in einer Großstadt durchsetzte. Seine Kontrahentin Lützkendorf ist Mitarbeiterin im grün geführten Thüringer Justizministerium.

Die Universitätsstadt Jena mit ihren rund 111.000 Einwohnern ist das Wissenschaftszentrum Thüringens. Neben der Friedrich-Schiller-Universität haben sich dort etliche Institute angesiedelt. Außerdem beherbergt die Stadt wirtschaftliche Schwergewichte wie etwa Jenoptik.

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