Kraisdorf Hahnenschlag zur Kirchweih

Simon Albrecht

Rund 200 Gäste feuern in Kraisdorf die Teilnehmer des Hahnenschlags an. Die strengen sich besonders an, denn es gibt viele Preise zu gewinnen.

Bei herrlichem Sommerwetter zog es am Kirchweih-Wochenende über 200 Zuschauer zum Hahnenschlag, zu dem die Feuerwehr eingeladen hatte. Auf „Schleichers Wiese“, gleich hinter dem Vergnügungspark, war ein Areal abgesteckt, auf dem die Teilnehmer mit einem hölzernen Dreschflegel und verbundenen Augen eine leere Fünf-Liter-Bierdose treffen mussten.

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Drei Versuche hatte jeder – wenns beim zweiten Mal nicht geklappt hat, half Zeremonienmeister Stefan Pohley mit „Zielwasser“ nach. In launiger Manier moderierte Elmar Schneidawind das Geschehen, und verriet dabei ganz ungewollt einige Interna vom Vortag im Gasthaus Bühler. Viele Preise gab es zu gewinnen, von Freikarten beim Autoscooter, über Gutscheine, Eier, Nudeln, Geldbörsen bis zu den drei Hauptpreisen – ein Gockel und zwei Hasen. Wenigsten die Hauptpreise sind im Dorf geblieben, kommentierte Elmar Schneidawind zum Schluss; die anderen Preise gingen unter anderem nach Lohr, Brünn, Frickendorf, Pfarrweisach und Kronach. Für Stefan Pohley, Elmar Schneidawind und Regine Albrecht gab es zu deren Überraschung Präsente von der Feuerwehr, die Tobias Schneidawind und Jonas Albrecht überreichten. Sie dankten den drei Akteuren für ihre langjährige Arbeit in der Organisation des Hahnenschlags und der Ausführung. Dazu gab es reichlich Applaus. Musikalisch umrahmt wurde die Gaudi von der Blasmusik Kraisdorf.