Warnung der Krankenversicherung DAK Mehr jugendliche Rauschtrinker in Coburg

Komasaufen wieder im Trend? Im Jahr 2024 landeten 25 Kinder und Jugendliche aus Stadt und Landkreis Coburg mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Die Zahl der Betroffenen stieg im Vergleich zu 2023 um 8,3 Prozent im Landkreis und um 200 Prozent in der Stadt Coburg. Foto: picture alliance/dpa (Symbolbild)

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist in Stadt und Landkreis Coburg gestiegen. Laut Pressemitteilung der DAK-Gesundheit bleibt das sogenannte Rauschtrinken bei Schülerinnen und Schülern weiter ein Problem.

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Nach aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik, die die Krankenversicherung ausgewertet hat, landeten im Jahr 2024 25 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – 13 aus dem Landkreis und 12 aus der Stadt Coburg. Damit stieg die Zahl der Betroffenen demnach im Vergleich zu 2023 um 8,3 Prozent im Landkreis und um 200 Prozent in der Stadt Coburg.

Plakatwettbewerb „bunt statt blau“

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehöre zum Feiern und Spaßhaben dazu“, sagt Volker Seifarth von der DAK-Gesundheit in Coburg. „Alkohol wirkt auf junge Menschen schneller, stärker und länger als auf Erwachsene. Deshalb ist das Komasaufen bei Jugendlichen eine gefährliche Tatsache. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden.“

Plakate gegen das Komasaufen: Beim Wettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ ist Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger.

Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar.