Kreis Haßberge Ausgangssperre ist aufgehoben

Der kritische Wert liegt derzeit bei 46,2. Foto: René Ruprecht

Da der Landkreis Haßberge sich seit dem 20. Januar unter einem Inzidenzwert von 100 befindet, werden die Regelungen gelockert. Fünf Menschen haben sich jedoch neu mit dem Virus infiziert.

Kreis Haßberge - Nachdem das Bayerische Kabinett in seiner Sitzung vom 11. Februar beschlossen hat, dass die nächtliche Ausgangssperre für alle Landkreise entfällt, deren 7-Tage-Inzidenz unter 100 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt, gilt im Landkreis Haßberge ab sofort keine nächtliche Ausgangssperre mehr. Der Landkreis Haßberge weist seit 20. Januar einen 7-Tage-Inzidenzwert unter dem Wert von 100 auf.

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet aktuell, am Montag, 16. Februar, fünf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle auf 2375. Aktuell sind 42 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert, fünf werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. 2266 Bürger sind inzwischen wieder genesen, 67 Menschen verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 111 Personen. Die 7-Tageinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 46,2, Stand Montag, 15. Februar, 0:00 Uhr.

Fragen rund um das Corona-Virus im Landkreis Haßberge beantworten die Mitarbeiter des Bürgertelefons. Diese sind von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12.30 Uhr unter der Rufnummer 09521/27600 erreichbar. Bei Fragen hilft auch die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung weiter, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 089/122220 zur Verfügung steht. Die Servicestelle beantwortet gerne auch schriftlich über eine E-Mail an direkt@bayern.de oder über das Kontaktformular der Servicestelle.

Impfwillige, die über 80 Jahre alt sind, können sich bereits online unter www.impfzentren.bayern.de oder telefonisch unter der Nummer 09521/27600 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag, 8 Uhr bis 12.30 Uhr) zur Impfung registrieren lassen. Termine werden dann nach Verfügbarkeit des Impfstoffs vergeben. Jeder erhält dabei immer gleich zwei Impftermine, weil erst mit der Zweitimpfung die volle Schutzwirkung der Impfung erreicht wird.

Personen, die nicht zur höchsten Priorisierungsgruppe gehören, müssen sich mit der Impfung leider noch etwas gedulden. Für diese Personengruppe ist es deshalb aktuell auch noch nicht notwendig, sich registrieren zu lassen. Informationen rund ums Corona-Impfzentrum gibt es auf der Internetseite des Landkreises unter https://www.hassberge.de/buergerservice/gesundheit/corona-virus/impfzentrum.html. red

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