Nach der fast zweijährigen Corona-Zwangspause könnten jetzt Volksfeste und größere Traditionsveranstaltungen mit vielen Besuchern wieder stattfinden – und sowohl Gastwirte als auch die Schausteller wünschen sich nichts dringlicher aus das. Doch angesichts des Schreckens und der Grausamkeiten des Ukraine-Krieges gibt es seit Kurzem erneut Stimmen und Überlegungen, auf solche Feste zu verzichten. Ausgangspunkt hierzu war auch eine Diskussion wegen des Ukraine-Krieges in größeren Städten wie München, wo Oberbürgermeister Reiter sich in München skeptisch äußerte. Hintergrund könnte sein, das Kiew obendrein eine Partnerstadt von München ist. Andere Kommunalpolitiker mit ihren „Dult-Festen“ in Passau und Regensburg oder dem Volksfest in Nürnberg, der Bergkirchweih in Erlangen, dem Anna-Fest in Forchheim oder dem Samba-Fest in Coburg wollen noch an ihren Planungen festhalten, manchmal auch mit anderen Konzepten und dem Blick auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens und des Ukrainekrieges.