500.000 Euro Schaden Scheune stürzt nach Vollbrand ein

, aktualisiert am 04.09.2022 - 15:02 Uhr

Wegen des Brands einer Scheune in der Kehlbacher Ortsmitte mussten die Feuerwehren des nördlichen Landkreises am Sonntagvormittag ausrücken.

Kehlbach - Als um 11.07 Uhr die Alarmierung lautete „Scheune im Vollbrand“ war eine lange Rauchsäule über Kehlbach schon weithin sichtbar. Das beherzte Eingreifen der Feuerwehrleute verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf die drei benachbarten Wohnhäuser. Die Scheune selbst war nicht mehr zu retten.

Vor Ort die  Feuerwehren Steinbach am Wald, Kehlbach, Kleintettau, Buchbach, Tettau, Ludwigsstadt, Windheim, Langenau, Hirschfeld, Pressig, Förtschendorf, Rothenkirchen und aus dem benachbarten Thüringen eilten  die Wuzrbacher Floriansjünger zu Hilfe. sowie die Feuerwehren Kleintettau, Schauberg, Teuschnitz sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW), des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie des Arbeiter Samariter Bundes (ASB). Auch Mitarbeiter der Bayernwerke waren wegen des Stroms vor Ort.

Zum Einsatz kam schwerer Atemschutz aufgrund der starken Rauchentwicklung. Die besonderen Herausforderungen bei dem Brand waren laut Aussage des Steinbacher Kommandanten Markus Schulz ein massiver, koordinierter Löschangriff im Außenbereich sowie eine stabile Löschwasserversorgung im Ortsbereich durch offene Gewässer und Löschwasserzisternen.

Wie die Polizei Ludwigsstadt am Sonntagnachmittag mitteilt, sei das Brand unter Kontrolle. Es fänden aber noch Nachlöscharbeiten statt. In der Scheune sei Heu und Stroh gelagert gewesen. Dieses werde immer noch auseinandergezogen und abgelöscht. Das Feuer habe an den Fassaden von  drei Wohnhäusern und von einer Garage Schäden verursacht. Man gehe aktuell von einem Schaden in Höhe von 500 000 Euro aus – eine Mindestschätzung. Bei dem Brand seien vier Lichtverletzte Personen zu beklagen gewesen. Drei Personen, die einen Schock erlitten haben, sowie eine Feuerwehrfrau, die wegen einer Rauchvergiftung  behandelt werden musste.

Noch ist die Brandursache laut Polizei Ludwigsstadt völlig unklar. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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