Haßberge Menschenkette und Beten für den Frieden

Auch die Menschen in den Haßbergen sind in Gedanken in der Ukraine. Ihre Anteilnahme zeigen sie bei verschiedenen Veranstaltungen.

Beten für den Frieden in Osteuropa: Das wollen auch die Menschen in den Haßbergen tun. Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler

Ebern/ Kreis Haßberge - Die Initiative „Ebern ist bunt“ ruft am Sonntag, 27. Februar, zu einer „Menschenkette für den Frieden“ auf. Ursprünglich war die Veranstaltung, die ein Zeichen für Vielfalt, Miteinander und Solidarität setzen soll, auch als Ersatz für den sonst üblicherweise am „Faschingssonntag“ stattfindenden Gaudiwurm angesetzt worden. Wegen des Krieges in der Ukraine habe man sich aber entschlossen, den Frieden in den Vordergrund zu stellen. „Das heißt nicht, dass wir nicht bunt sein können, sondern uns auch gegen Aggression und Krieg richten“, erklärt Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD). Die Menschenkette am Sonntag habe leider durch den Kriegsausbruch noch größere Bedeutung bekommen. „Die Menschenkette sollte ohnehin keine Faschingsveranstaltung sein, sondern ein stiller Protest und bunte Darstellung unserer gesellschaftlichen Werte“, so das Stadtoberhaupt. Das Treffen beginnt am Sonntag um 15 Uhr am Marktplatz in Ebern.

Nach der Werbung weiterlesen

Am Sonntagabend um 18 Uhr laden dann die Eberner Kirchengemeinden gemeinsam zu einem ökumenischen Friedensgebet in die St. Laurentiuskirche ein. „Der Krieg in der Ukraine hat uns alle tief betroffen gemacht“, heißt es in der Einladung: „In dem Friedensgebet wollen wir diese Betroffenheit vor Gott bringen und für die Menschen im Kriegsgebet, sowie für einen baldigen Frieden beten.“ Auch die evangelische Kirchengemeinde Rentweinsdorf lädt ein zu einer Andacht für den Frieden in der Welt; sie findet am Montag, 28. Februar, um 19 Uhr in der Kirche in Rentweinsdorf statt. Die evangelischen Kirchengemeinden Rügheim und Hofheim-Lendershausen-Eichelsdorf rufen ebenfalls zum gemeinsamen Friedensgebet: Am Montag, 28. Februar, um 19 Uhr in der Kirche Rügheim und um 20 Uhr in der St. Laurentiuskirche Lendershausen, am Mittwoch, 2. März, um 19 Uhr in Rügheim und um 20 Uhr in der Christuskirche Hofheim sowie am Freitag, 4. März, um 20 Uhr in der St. Annakirche Eichelsdorf. tnk