Rund 11 Prozent der Stromrechnung entfielen laut dem Vergleichsportal Verivox im Januar dieses Jahres noch alleine auf die EEG-Umlage. Pro Kilowattstunde mussten Verbraucher, sofern sie nicht einer energieintensiven Branche angehörten, 3,72 Cent mehr zahlen. Auch wenn das ein deutlich geringerer Anteil war als in den Vorjahren – 2021 lag die Stromabgabe noch bei 6,756 Cent – gehört sie vermutlich zu einem der größten Kostenpunkte auf deutschen Stromrechnungen. Beschlossen wurde sie im Jahr 2000 im Rahmen des sogenannten Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG). Mit ihr sollte der Ausbau erneuerbarer Energieträger finanziert werden. Zuletzt stand sie jedoch in der Kritik. Die seit Anfang des Jahres explodierenden Energiekosten sorgten für zusätzlichen Druck. Aus diesen Gründen soll sie nun zunächst ausgesetzt und im kommenden Jahr schließlich abgeschafft werden.