Kronach - "Unsere Tochter war damals ungefähr zehn Jahre alt und wünschte sich, wie viele Kinder in dem Alter, sehnlichst einen Hund. Also haben wir uns im Tierheim umgesehen - aber irgendwie sprang da nicht der Funke über. Da warteten zwar viele, unglaublich süße Fellgesichter auf ein neues Herrchen oder Frauchen - aber wir hatten nicht das Gefühl, dass der richtige für uns dabei war", erinnert sich Claudia Detsch. "Eines Tages saßen Nora und ich auf der Terrasse und wir fabulierten darüber, wie unser Traumhund sein sollte. Unser Idealhund sollte so ähnlich aussehen wie ein Schäferhund, aber nicht so groß. Er sollte zwar die Farbe eines Schäferhundes haben, aber das Fell sollte länger, vielleicht ein wenig lockig sein, wie bei einem Hirtenhund. Es sollte ein Weibchen sein; ein Junghund, aber kein Welpe." Claudia Detsch lacht. "Wir hatten ein sehr konkretes Bild vor Augen und insgeheim dachte ich bei mir, dass es unmöglich sein würde, exakt so einen Hund zu finden. Was sollte das auch für eine Rasse sein? Dennoch: Nachdem sich unsere Tochter so innig einen Hund wünschte, sagte ich zu ihr, dass uns der Himmel einen Hund schicken würde, wenn denn der passende vorbei käme."