Stockheim - Selbst für Jäger Ludwig Gerber, der schon viele tote Tiere gesehen hat, ist es kein schöner Anblick. Weiße und braune Fellbüschel liegen an drei Stellen verstreut auf einer Wiese oberhalb des Stockheimer Friedhofs. Als sich Gerber, der ein Stück Wald in der Nähe zur Jagd pachtet, den Fellresten nähert, sieht er ein verendetes Reh. Ein anderes Tier hat es bis auf die Rippen ausgenommen. "Das war ein langwieriger Todeskampf", erklärt der Wildtierexperte auf Nachfrage der Neuen Presse . Den Täter hat Gerber schnell ausgemacht: Laut dem Jäger hat ein Hund das Reh zu Tode gebissen.