Kronach - Nicht nur heiße Öfen wurden in der Motorradwerkstatt eines Mannes aus dem nördlichen Oberfranken frisiert, sondern auch Verkaufszahlen. Weil er auf die Gratifikationen eines Lieferanten, die dieser für den Verkauf von Motorrädern in Aussicht stellte, nicht verzichten wollte, rutschte der Zweiradhändler auf die schiefe Bahn. Dadurch erhielt er Prämien in Höhe von knapp 4500 Euro von einem Produzenten italienischer Luxus-Maschinen zu Unrecht. Vor dem Amtsgericht Kronach musste sich der Mann am Donnerstag dafür verantworten. Strafrichter Christoph Lehmann verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 3500 Euro.