Kronach Neuer Chefarzt im Anflug

Andreas Suckel Quelle: Unbekannt

Der vakante Posten in der Unfallchirurgie ist besetzt. Andreas Suckel kommt aus Stuttgart nach Kronach.

Kronach - Offiziell fängt er erst am 1. Feb ruar in Kronach an, beim Neujahrsempfang seines neuen Arbeitgebers stellte er sich jedoch schon mal vor: Professor Andreas Suckel wird neuer Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie. Seit dem Weggang von Tom Hoffmann, der sich in Kronach in eigenen Praxisräumen niedergelassen hat, war der Posten vakant. Suckel ist Facharzt für Chirurgie sowie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Außerdem ist er fit in Sportmedizin, Notfallmedizin und fachgebundener Röntgendiagnostik.

Suckel wurde 1968 in München geboren, wuchs aber in Ravensburg auf. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Sein Studium hat er an den Universitäten in Bochum/Essen, Freiburg und Cardiff absolviert. Nach der Facharztausbildung in Chirurgie und spezieller Unfallchirurgie in Aschaffenburg und in der Oberschwaben Klinik war er von 2005 bis 2009 als Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Tübingen tätig, von 2009 bis 2014 als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Katharinenhospital Stuttgart.

Zuletzt war er freiberuflich als Belegarzt in einer Stuttgarter Privatklinik für orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie tätig. 2009 erfolgte die Habilitation an der Universität Tübingen für das Fach Unfallchirurgie und Orthopädie. Seit 2013 ist Suckel Professor für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen vorgelegt.

Der neue Mann wird zukünftig das gesamte Fach der Orthopädie und Unfallchirurgie in der Frankenwaldklinik Kronach vertreten. Als Generalist mit langjähriger Erfahrung in Kliniken der Maximalversorgung vertritt er ein vollständiges Spektrum an traumatologischer Behandlung und hat als Schwerpunkt die endoprothetische Versorgung der großen Gelenke und die Sportorthopädie entwickelt.

Suckel bezeichnet sich selbst als Freund schlanker Klinikstrukturen. "Wenn Ärzte selbstständig arbeiten können und möglichst wenig mit medizinfernen Arbeiten belastet sind, ist das für den Patienten am besten", sagt der Professor im NP-Gespräch. Nach diesem Prinzip wolle er seine Abteilung führen. Der Chefarztposten an der Frankenwaldklinik sei für ihn fachlich sehr attraktiv gewesen. "Meine Frau und ich haben außerdem eine Vorliebe für das Fränkische. Kronach ist als Ort auch einfach bezaubernd", so Suckel. Für die Klinik selbst gelte dies auch: "Das Haus ist baulich in einem so guten Zustand, dass man es fast für eine Privatklinik halten könnte." ck

 

Autor