Nach Angaben von Wittmann wurde der Investorenprozess erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen habe die Krise überwunden, es habe eine tief greifende Reorganisation gegeben. Trotz der angespannten Marktlage in der Automotive-Branche sowie im Werkzeug- und Formenbau sei es gelungen, die Vermögensgegenstände der beiden Geschäftsbetriebe Formenbau und Kunststofftechnik an die von der Familie Rubenbauer neu gegründeten Gesellschaften zu veräußern und damit eine zukunftsfähige Lösung für den Traditionsbetrieb und alle Beschäftigten zu finden. Wittmann: ,,Karl Krumpholz, der 1958, gut drei Jahre nach dem Werkzeugbau, auch ein unabhängiges Bauunternehmen unter gleichem Namen gegründet hatte, würde die Lösung, die für die Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG in Kronach gefunden wurde, sicher gefallen.“ Jahrzehntelang seien beide Firmen unabhängig voneinander ihren Geschäften erfolgreich nachgegangen. Die Karl Krumpholz GmbH & Co. KG, die bislang als Familienholding der ortsansässigen Karl Krumpholz Rohrbau GmbH operiert habe, greife nun als neuer Investor die Ursprünge des Firmengründers auf und führe die Firmengruppe „Krumpholz“ mit nun 350 Mitarbeitern zusammen, unter Wahrung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit aller operativen Unternehmenssparten.